FeCt, Nachkommenstudie 2009/2013-19

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FeCt, Nachkommenstudie 2010 und 2013-2019

Aus den bisherigen FeCt-Studien ging hervor, dass einige ehemalige Patienten befürchten, ihr Kind könne auch Krebs bekommen. Bisherige Studien aus den USA und aus Skandinavien zeigten kein erhöhtes Risiko für das Auftreten maligner Erkrankungen bei Nachkommen ehemaliger kinderonkologischer Patienten.

Unsere Nachkommenstudie soll nun einen umfassenden Gesundheitszustand der Nachkommen von ehemaligen kinderonkologischen Patienten im deutschsprachigen und europäischen Raum mit Hilfe eines Fragebogens erfassen. Vorbereitend führten wir 2010 ein Pilotprojekt in Berlin, in Kooperation mit der Studie zur "Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, KiGGS" des Robert Koch-Instituts, durch. Ab März 2013 startet nun die Hauptstudie mit teilnehmenden Zentren in Deutschland, Österreich, Polen, der Schweiz und der Tschechischen Republik.
Ziel der Nachkommenstudie ist es, folgende Studienfragen zu beantworten:

1. Sind die Nachkommen kinderonkologischer Patienten genauso gesund wie andere Kinder?
Hierzu werden Fragen zu Krankheiten und Wohlbefinden der Kinder gestellt.
2. Wie besorgt sind ehemalige kinderonkologische Patienten um ihre Kinder?
Dies soll durch Fragen zu Gesundheitsverhalten und Inanspruchnahme medizinischer Leistungen der Eltern für Ihre Kinder erfasst werden.
3. Wie gesund wachsen Kinder ehemaliger kinderonkologischer Patienten auf?
Hierzu dienen Fragen zu Gesundheitsverhalten und Lebensbedingungen der Kinder.


Untersucht werden soll darüber hinaus die Assoziation des Gesundheitsstatus der Nachkommen mit den, im Rahmen der FeCt-Studie zum Teil bereits erfassten, Daten zu Erkrankung und Therapie des ehemals erkrankten Elternteils.
Hier finden Sie Artikel zu den Sorgen der ehemaligen kinderonkologischen Patienten um ihre eigenen Kinder und zu ihrem Gesundheitsverhalten als Eltern

Falls Sie Interesse an den Fragebögen der einzelnen Länder haben, können Sie diese hier herunterladen:

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